Ein Gastbeitrag von Andres Cordova. Vielen Dank!
Schon ende August und erst fliegen wir den dritten F3B-Wettbewerb des Jahres.
Eine lange Pause, seit Mai konnten wir aus verschiedenen Gründen nicht fliegen – unter anderem wegen Teilnehmermangel und des Wetters.
Es gibt eindeutig keinen vergleichbaren Wettbewerb. Das Geräusch der Modelle beim Start, das Pfeifen der Tragflächen im Geschwindigkeitsflug, die Majestätik des Thermikflugs und die Taktik bei der Streckenaufgabe sind einzigartig, keine andere Flugklasse kommt F3B nah.
Die milde Augustsonne der südlichen Erdhalbkugel lies sich an diesem Wochenende endlich zeigen und versprach anspruchsvolle Bedingungen.
Ab 9 Uhr morgens begannen wir mit dem Aufbau der Winden und Basen A und B. Die lange Flugpause war deutlich zu spüren! Der Aufbau der Winden und Seile dauerte länger als gewöhnlich, ebenso wie die notwendigen Modelltests vor dem Start.
Acht Piloten – die gesamte Gruppe der regelmäßigen F3B-Flieger – waren voller Begeisterung angetreten. Nach der Begrüßung durch Eric und den obligatorischen Sicherheitsanweisungen begannen wir unter der gewohnt effizienten Leitung von Felipe und seinem Wertungsrichter-Team mit den Zeitflug. Die Atmosphäre war trotz Hitze und Luftfeuchtigkeit „eigenartig“ und sehr ruhig. Wir absolvierten drei störungsfreie Zeitflug-Runden. Danach folgten vier Runden im Streckenflug – ein spannender und ausgeglichener Wettbewerb mit sehr knappen Zieleinläufen. Es war ein Erlebnis, vier Modelle gleichzeitig auf der Strecke fliegen zu sehen, besonders in der letzten Minute, wenn das „Verkehrsaufkommen“ höchste Konzentration erfordert, um Kollisionen zu vermeiden.
Weiter ging es mit dem Geschwindigkeitsflug. Ich startete als Zweiter und übertraf meine üblichen Geschwindigkeiten – ebenso wie der Pilot vor mir –, doch Joaquín, der als Dritter flog, erreichte 14,69 Sekunden. Ein fantastischer, eleganter Flug mit perfekter Flugbahn, der die Messlatte sehr hoch legte. Gonzalo erzielte in derselben Runde 14,68 Sekunden. Gegen Ende des Wettbewerbs änderten sich die Bedingungen etwas, die Luft wurde dichter als eine leichte Brise aufkam. Insgesamt waren die Geschwindigkeiten der einzelnen Piloten deutlich höher als üblich.
Wir schlossen den Tag wie gewohnt mit dem vierten Zeitflug ab und begannen um 17:45 Uhr mit dem Abbau, kurz vor Sonnenuntergang.
Wir freuten uns über den Besuch zahlreicher Modellflieger, die kamen, um die Piloten zu unterstützen und die hervorragende Kameradschaft zu genießen, die in dieser Kategorie üblicherweise herrscht.
Das Podium:
1. Gonzalo Simon
2. Joaquín Álvarez
3. Luis Alberto Tirado
Herzlichen Glückwunsch!


























































































































