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42. Oktoberfestpokal-Wettbewerb, München F3B 2017

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Filmchen vom Wettbewerb von Detlef Teichmann

München F3B 2012 – 37. Oktoberfestpokal

Dieses Jahr folgten wir dem Ruf nach München etwas später als 2011 – am Ende des Monats September. Der MCM lud ein zum letzten F3B-Wettbewerb des Jahres und bereitete den 108 angereisten Piloten aus 12 Nationen einen krönenden Abschluss der ersten worldcup saison. Russen, Australier, Schweden, Portugiesen, Franzosen, Belgier, Schweizer, Niederländer, Österreicher, Italiener, Tschechen und Deutsche waren da. Die Begeisterung der Ausrichter hierüber zeigte sich hier in München an vielen Ecken – die Kuchen wurden im Verpflegungszelt liebevoll auf einer extra dafür gerichteten Auslage mit Plexiglasböden präsentiert; die Euros wurden von der anwesenden MCM-Jungmannschaft entgegengenommen; den ersten Kaffee gab es bereits in den frühesten Morgenstunden und eigens für den Wetbewerb hatte der MCM wieder eine neue Print-Ausgabe des MCM-Magazins aufgelegt. Auf diese Weise konnten wir bestens versorgt nach dem briefing in den sonnigen Freitag starten. Positiv fiel uns dieses Jahr gleich zu Anfang das fehlende Maisfeld beim Ausflug hinter der B-Linie auf: wurden dort letztes Jahr noch unfreiwillig viele Modelle zerstört – so waren dieses Jahr an dieser Stelle keine Probleme wegen modellmagnetischen Mais zu erwarten. Fliegerisch bot das stabile schöne Wetter am Freitag keine besonderen Schwierigkeiten – jeder von uns flog so gut er konnte – und mit Robby, Markus und Steffen meldeten wir ein verwenderfreies team zur Wertung an. Den abendlichen Auftakt zu einem Wochenende mit lustiger party-performance sollte für uns das erste Faßbier bei einsetzender Dämmerung darstellen, das wir noch während dem Winden- Abdecken gemeinsam mit den lift-up-Jungs zu uns nahmen. Der darauf folgende Samstag begann mit mehr Wolken als der Freitag ungleich kühler. Da für die zweite Tageshälfte Regen angesagt war, wurde der Wettbewerbsverlauf etwas gestrafft Um ca. 17:00h erwischte es dann Wolfi in der letzten Streckenfluggruppe des Tages – es regnete richtig. Seinen ersten Regenflug während eines Wettbewerbes beendete er mangels Klingelsignal mit ordentlich übriger Zeit gesegnet weit hinter der B-Linie im matschig-aufgeweichten Acker. Somit war der Samstag fliegerisch früh zu Ende und wir konnten uns mit den lift-up-Jungs über über den abend verteilt über viele Dinge austauschen; abseits der Fliegerei lernten wir den Jäffi kennen und konnten auch einiges über die Berliner Grillkultur erfahren 😀
Am Sonntag morgen hieß es dann für uns erstmal langsam aufwachen um den vorbeiziehenden tief hängenden Wolken hinterherschauen. Der Regen hatte zwar aufgehört, aber die niedrige Wolkenuntergrenze ließ einen Wettbewerbsbeginn nicht zu: die F3B-Modelle wären noch während des Hochstarts in den Wolken verschwunden. Das Problem des fehlenden Vortages-Klingelsignals war inzwischen vom Veranstalter im Nachgang genauestens analysiert worden und man hatte eine sportlich faire Lösung parat – Wolfi durfte im Verlauf des Tages mit seiner gesamten Streckenfluggruppe nochmal um die Wette fliegen. Prima. So macht das Fliegen Spaß. Bis zur Fortsetzung des Wettbewerbs wurde während der Vormittagsstunden wiederholte Male ein Schaummodell mit Elektromotor und Telemetrie in den Himmel geschickt um die die Höhe zu ermitteln, ab welcher ein Flieger vom Boden aus unsichtbar wurde.
Markus nutzte dann nach Aufforderung durch Robby die hochstartfreie Zeit auch ein wenig um seinem Elektro-Virus Auslauf zu gönnen. Ergebnis: ein Robby mit wässrigem Mund und mit einer neuen ich-will-haben-Idee ;-)… nachdem die Wolkenuntergrenze fliegbar erschien wurde ab elf der Wettbewerb fortgesetzt. Am letzten Wettbewerb des F3B-Jahres hier in München zeigte Robby nochmal ein richtiges Leistungshoch; Markus war am Tag drei des Wettbewerbs auch warmgelaufen mit seinem Gonzo – er wurde beim speed immer schneller und Steffen ließ seinen Flieger während des gesamten Wettbewerbs gleichbleibend konstant laufen. Es war der Sonntag der dann den zahlreich erschienen Zuschauern auf den dem Flugfeld zugewandten Bierbänken zeigen sollte, wer den weltcup gewinnen würde. Zeitgleich zum Wettbewerbsgeschehen wurden die Zuhausegebliebenen über das internet auf dem Laufenden gehalten – zum ersten mal wurde ein F3B-Wettbewerb über eine öffentliche zugängliche facebook-Seite online gestellt. Registrieren war bei facebook unnötig – prima! Eine derartige Berichterstattung eines F3B-Wettbewerbs gab es vermutlich noch nie. So konnte man den finalen speedflug der besten sechzig Piloten noch gut von zuhause mitzuverfolgen.
Doch für die anwesenden Piloten gab es in der Realität anschließend noch was viel Besseres als in der virtuellen Welt: zum Abschluß der Saison es gab richtig leckere Speisen im Vaterstettener Altschütz-Keller und dank zahlreicher Sponsoren dazu noch einen äußerst opulent gedeckten Gabentisch. Die Siegerehrung wurde schließlich dem internationalen Flair der anwesenden Piloten gerecht indem die Ansprache auf Englisch gehalten wurde. Unter kräftigem Beifall der großen F3B-Gemeinde nahmen Andreas Böhlen (weltcup-Sieger aus der Schweiz ) Andreas Herrig (weltcup-Zweiter aus Deutschland) und Jiri Baudis (weltcup-Dritter aus Tschechien) die Preise entgegen.

sonntägliche Hektik
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Bei kaltem Wetter mit gleichmäßigem Wind fliegen wir den 3. Zeitflug ohne Stress runter.
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Die Wertung für den 4. Speed
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Heute haben wir den ÖKOSTART von unseren F3B Kollegen aus Dresden gelernt 😀 😆 😀 😆
Kurz vor dem Ausklinken wird getackert 😀 😆

Der Wettbewerb wurde heute wegen Regen abgebrochen.
… und wir Grillen im Zelt 🙂
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Regenpause in München
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wo ist Bernd ?
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Rumpfreparatur
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:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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wenn’s mal wieder länger dauert – für Verwender gibts ein Snickers 😆
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Ju52 über dem Flugplatz 🙂
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Ganz ruhiges Wetterchen. Speedzeiten mit 17 sind richtig schnell 😯
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guck mal – mmppfff … 😀
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Termine – F3B World Cup Competitions 2012

Bei http://lomcovak.cz sind einige Worldcup Termine aufgetaucht: (am 23.10.2011 von F3B.de aktualisiert)

Anmeldung (siehe F3B.de).

F3B München 36. Oktoberfestpokal 2011

Ergebnisse und jede Menge Bilder gibt es auf der Site der Münchner (hier klicken)

München F3B 2011 – die Uhren gehen anders
Dieses Jahr war für uns alles anders als wir es kennen: zwei Wochen früher als üblich fand der Oktoberfestpokal statt – zugunsten der diesjährigen WM in China noch vor der Wiesn. Der sonst übliche morgendliche Bodennebel blieb aufgrund des guten Wetters und den noch sommerlichen Temperaturen aus, was sich für den Wettbewerbsverlauf als sehr günstig herausstellen sollte: vier ganze Runden und ein zusätzlicher fünfter Speeddurchgang wurden geflogen ! Für uns erstmalig wurden gleich zu Beginn die für die Teilnahme an einem F3B-Wettbewerb notwendigen FAI-Lizenzen im Tausch gegen die Startnummertextilien eingesammelt, was bei einigen Teilnehmern zu Verwunderung geführt haben dürfte.
Der weltgrößte F3B Wettbewerb war auch dieses Jahr von internationalem Flair geprägt- Piloten aus 8 europäischen Nationen waren am Start. Unsere unmittelbaren Windennachbarn waren aus Österreich und Italien; noch in Hörweite war das aus Frankreich stammende Brüderpaar Krust vertreten; die zwei Jungs aus dem Elsaß mußten kurzfristig auf Ihren dritten Mann im team verzichten und schlugen sich furchtlos mit Leihhelfern gesegnet tapfer und sehenswert durch den Wettbewerb.
Der dreitägige Wettbewerb selbst begann am Freitag; bereits hier wurde auffallend viel Material ausserplanmäßig destrukturiert; eventuell lag das zum Teil auch an dem zu dieser Jahreszeit noch hoch aufragenden Maisfeld dicht hinter der B-Linie oder an den ungewohnt hohen Temperaturen? Unser team erwischte es an diesem Wochenende überflüssigerweise maislos gleich zweimal; schöne Punkte waren dahin und einer unserer Flieger war nach schwungvollem Bodenkontakt deutlich zu kleinteilig um noch am Platz repariert zu werden… Andere Flieger mit anderen Piloten an den Steuerknüppeln verendeten bevorzugt am Ende eines Streckenflugs beim kläglichen Versuch mit einigem Ballast, wenig Fahrt und geringer Höhe gesegnet noch vor dem herannahenden Maisfeld abzudrehen.
Das tat aber der Spannung an der Spitze in sportlicher Hinsicht keinen Abbruch; hier wurde praktisch fehlerfrei geflogen.

Unsere italienischen Windennachbarn zeigten Flugbetrieb vom Feinsten kombiniert mit starken Nerven. Es war Daniele Amici aus Italien, der mit seinem quirligen team Speedflüge mit Brillianz und Perfektion auch bei vermeintlich langsamer Luft zeigte. Absolut beeindruckendend war seine Weltrekord-nahe Zeit von 12.82 Sekunden für die geforderten 4 x 150m – da konnten wir nur noch staunen. Am Ende gewann Daniele nach vielen erfolgreichen Strecken- Zeit- und Speedflügen den Wettbewerb verdient und mit Respekt zollendem Abstand vor den Entwicklern seines Fluggerätes. Eine neue Zeitrechnung scheint angebrochen.
Nach einem gepflegten Wochenende mit Münchner Faßbier sowie Nach-Schankschluss-Hasseröder vom lift-up-team gilt es nun für uns eine kurze Woche lang zu arbeiten um am nächsten Wochende noch ein letztes Mal in 2011 mit einem F3B-Flieger in der Hand in Lünen an den Start zu gehen 🙂
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:mrgreen: Wolfi ist mal wieder einen coolen Speed geflogen :mrgreen:
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Schon bald ist es soweit 🙂 09. + 10. + 11. September 2011

Startlisten …

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